Donnerstag, 9. Mai 2013

Virtual Box

Es gibt viele Gründe um sich mit virtuellen Maschinen (VM) zu beschäftigen und die meisten sind sogar wirklich gut! 


Als erstes sollte man zwischen Emulatoren und Virtuellen Maschinen unterscheiden


Emulatoren ###


VM bieten die Möglichkeit, Betriebssysteme und Programme in einer meist portablen Umgebung zu betreiben. Innerhalb des Host-Programms findet übrigens meist eine Emulation bestimmter Hardware-Elemente statt (z.B. Grafikkarten), da diese üblicherweise nicht direkt angesprochen werden können.


Anwendungsbeispiele für VM sind u.a. Tests von neuen Betriebssystemen (wer weiß denn schon vorher, welche Linux-Version die "passende" ist?), aber auch das Betreiben alter Betriebssysteme kann sinnvoll sein wenn bestimmte Programme oder Spiele nicht unter aktuellen Betriebssystemen funktionieren. 


An dieser Stelle daher ein paar Tipps und Anmerkungen zum Thema Virtual Box.


Download der aktuellen Version unter https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads


 


Beim Erstellen einer neuen virtuellen Maschine kommt man unweigerlich an den Punkt, an dem die Frage nach einer Festplatte auftaucht. 


Möchte man eine neue virtuelle Festplatte erzeugen, folgt bei VirtualBox ein Dialog um den Typ festzulegen. Neben dem eigenen Format VDI (VirtualBox Disk Image) gibt es noch eine handvoll weiterer Formate um ohne Konvertierung auch mit Virtualisierungssoftware anderer Hersteller direkt zusammen arbeiten zu können. 
VMDK (Virtual Machine Disk, VMware)
VHD (Virtual Hard Disk, Microsoft)
HDD (Parallels Hard Disk, Parallels)
QED (QEMU enhanced disk, QEMU)
Bleiben wir bei der Art der Speicherung. Hier gilt es zu entscheiden, ob eine dynamisch wachsende Festplatte erzeugt werden soll, oder ob eine feste Größe voreingestellt wird. 


Der Unterschied? Die "dynamisch allozierte" Festplattendatei kann bis zum voreingestellten Maximum "wachsen". Dabei wird immer nur soviel Platz auf der "echten" Festplatte belegt, wie tatsächlich benötigt wird. Achtung: Die Festplatte kann nur dynamisch wachsen, ein schrumpfen ist leider nicht möglich!


Unter Umständen kann es aber auch sinnvoll sein, eine feste Größe vorzugeben, die dann sofort auf der Host-Festplatte erzeugt wird. Die Performance der Schreib-Lese-Operationen in der virtuellen Maschine sollte höher sein, da direkt auf den Speicherplatz zugegriffen werden kann ohne die Festplattendatei dynamisch in der Größe anpassen zu müssen. 


In den meisten Fällen ist man mit der dynamisch wachsenden Festplatte gut bedient, nachdem man den Dateinamen und die gewünschte Maximalgröße festgelegt hat ist man auch schon startklar.


Die Festplatte ist zu klein


http://blog.chriskankiewicz.com/post/142/increasing-the-size-of-a-virtual-hard-drive-in-virtualbox/


 


Das notwendige Programm wird automatisch mit installiert.
Bei so einer Aktion benötigt man natürlich Administrator-Rechte, daher die Windows-Taste drücken, "cmd" eintippen und der rechten Maustaste auf das im Windows-Startmenü aufgelistete "cmd.exe" klicken.  Mit "cmd" ein Konsolenfenster öffnen und in das Hauptverzeichnis von VirtualBox wechseln.


cd "C:\Program Files\Oracle\VirtualBox"


VBoxManage modifyhd "D:\VMs\Windows 7 (Lena)\Windows 7 (Lena)-disk1.vdi" --resize 25600


VBoxManage modifyhd /path/to/guest.vdi --resize <size_in_mb>


Nach dem Neustart sieht alles erstmal unverändert aus. Das Betriebssystem hat zwar die magische Vergrößerung der Festplatte bemerkt, allerdings ist die System-Partition noch ###


Volume erweitern... 


 


 


 

Samstag, 30. März 2013

FRohe OSTern 2013

Nicht, dass es mich überrascht hätte als ich heute morgen aus dem Fenster sah... 
In diesem Sinne: Frohe Ostern und viel Spaß beim Eier suchen! 


[caption id="attachment_532" align="aligncenter" width="1024"]Ostergrüße aus dem Schnee... FRohe_OSTern_2013[/caption]

FRohe OSTern 2013 - oder warum gefärbte Eier dieses Jahr besser zu finden sind...  ;-)

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Das Brennprogramm ImgBurn "portable" machen

Ich bin ein großer Fan von sogenannten "portablen" Programmen, unter Windows auch PortableApps genannt. 
Diese ermöglichen einem, seine wichtigsten (Lieblings-) Programme samt Einstellungen z.B. auf einem USB-Stick oder online in der cloud (z.B. DropBox) immer verfügbar zu haben. Nicht nur für den Notfall eine sehr praktische Sache!


 

Einige Hersteller bieten bereits direkt portable Versionen ihrer Programme an. Hier drei Beispiele: 




 

Das sehr gute Brennprogramm ImgBurn kann man ganz einfach selbst in eine portable Version verwandeln! Das alles natürlich kostenlos & legal!

Benötigt wird neben einem Entpackprogramm (z.B. 7-Zip portable 
http://portableapps.com/de/apps/utilities/7-zip_portable) nur noch die Installationsdatei von ImgBurn und wenn gewünscht das deutsche Sprachpaket (beides http://www.imgburn.com/index.php?act=download).

 


  1. Mit 7-Zip Portable die Installationsdatei auswählen und auf Entpacken klicken.
    Aus der Datei SetupImgBurn_2.5.7.0.exe entsteht so der Ordner SetupImgBurn_2.5.7.0. 
    Das führende "Setup" kann der besseren Übersicht halber entfernt werden. 

  2. Möchte man später in den Einstellungen die Sprache von Englisch auf etwas anderes umstellen, muss man jetzt noch im Programmordner einen Ordner "Languages" erzeugen und die Datei german.lng aus dem Sprachpaket german2.5.6.zip kopieren. 

  3. Das war dann auch schon alles! 

  4. Die Ordner $PLUGINSDIR, $TEMP und Uniblue können problemlos entfernt werden, da sie nur gut 4,2 MB unnötige Dritt-Programme enthalten.


 

Unter anderem auf http://portableapps.com gibt es eine breite Auswahl an Programmen aus allen Bereichen, die zumeist durch kleine Startprogramme von ihren "Systemfesseln" befreit werden. 

Freitag, 18. November 2011

Kokos-Stracciatella-Eis

150 g Vanille-Eis
100 g Kokos-Schokolade



  1. Die Schokolade mit einem Messer in sehr kleine Stückchen zerteilen.

  2. Das Vanille-Eis in einer Schüssel cremig weich rühren.

  3. Die Schokoladen-Kokos-Krümel gleichmäßig unter mischen.

  4. Die Mischung in einen Behälter geben und für ca. zwei Stunden im Tiefkühlfach kalt stellen.



Wer mutig ist, kann hier die durchschnittlichen Nährwerte pro 100 g ansehen:[spoiler]
Brennwert: 1212 KJ/291 kcal
Eiweiß: 3,12 g
Kohlenhydrate: 27,16 g
- davon Zucker: 21,06 g
Fett: 18,18 g
- davon gesättigte Fettsäuren: 15,14 g
Ballaststoffe: 2,52 g
Natrium: 0,07 g
[/spoiler]



Donnerstag, 29. September 2011

Bluetooth-Lautsprecher

Ausgangslage: In meinem kleinen Badezimmer fehlte es definitiv an Musik.
Mein alter Radiowecker hatte dafür aber weder genug Ausgangsleistung, noch einen angenehmen Klang.
Vom Musikangebot der Radiosender mal ganz zu schweigen. 
Aber auf meinem Mobiltelefon befindet sich bereits meine aktuelle Lieblingsmusik. Mmmh... 


Lösungsidee I: PC-Lautsprecher
Kleine, einfache PC-Lautsprecher sind günstig erhältlich. Lautstärke und Klang sind durch den meist integrierten Verstärker für den Anwendungszweck ausreichend.
Zum damaligen Zeitpunkt habe ich das C902 von Sony Ericsson benutzt. Dieses hat keinen direkten Klinkenstecker, sondern ein Teil des Head-Sets muss an den proprietären FastPort angeschlossen werden. Damit hat man aber wieder Tüddelei mit den Kabeln und ganz sicher fehlt die eine Hälfte wenn man in der Bahn sitzt und seine Ruhe vor den Mitreisenden haben möchte. Dieses Problem hätte man zwar mit einem zweiten Kabel locker umgehen können, aber die mechanische Belastung der Buchse am Telefons bliebe doch relativ hoch. 


Lösungsidee II: Der portable Bluetooth-Lautsprecher Sony Ericsson MBS-100!
Er zeichnet sich aus durch hervorragenden Klang, sein einzigartiges Design, die sehr gute Verarbeitung und die einfache Bedienung aus. Die Bluetooth-Verbindung per A2DP (Advanced Audio Distribution Profile) funktioniert auf Anhieb sehr gut und stabil. Echt klasse, so "mit ohne Kabel"!  :-D  



Der kugelige Lautsprecher hat einen Durchmesser von 10 cm und ist unten abgeflacht. An der Unterseite befinden sich die beiden einzigen Schalter ([Ein] & [Bluetooth]), sowie der Anschluss für das typische Sony-Ladegerät und (wenn man möchte) den Standard 3,5 mm Klinkenstecker.
Mehr braucht man auch gar nicht für ganz bemerkenswerten Musik-Genuss! 
Die Lautstärke wird direkt über das Telefon geregelt und selbst wenn man meint, das kleine Kügelchen müsste vor Lautstärke von alleine weg hüpfen bleibt der Klang glasklar! Und sogar Bass-Töne meistert das kleine Wunderwerk sehr gut! Erstaunlich!


Zum Lieferumfang gehören neben dem Bluetooth-Lautsprecher mit Anleitung noch das Ladegerät und ein Samtbeutel für den Transport. Unterwegs kann man bis zu fünf Stunden auf die extra Stromversorgung verzichten. 
Einziges Manko ist vielleicht, dass der Akku fest eingebaut ist und nicht offiziell ausgetauscht werden kann. Bei einem Preis von derzeit weniger als 15 Euro Könnte man aber eine kleine Bastel-OP riskieren... 


Es gibt mittlerweile einige Nachfolgemodelle, die prinzipiell aber ähnliche Eckdaten aufweisen sollten. 


Tragbarer Bluetooth - Lautsprecher MBS-100 - Produktseite

Montag, 19. September 2011

Brownies

Zutaten für den Teig:


100 g Kakaopulver
75 g Mehl
1,5 TL Backpulver
50 g Margarine
25 g (Block-) Schokolade (Vollmilch oder Zartbitter)
1 Ei
4 EL Milch


Eine kleine Auflaufform in den Mini-Backofen stellen und diesen auf ca. 180 °C vorheizen.
In der Zwischenzeit die Schokolade zerkleinern und mit den anderen Zutaten mit dem Mixer in einer kleinen Schüssel (z.B. 1 l Messbecher) zu einem cremigen Teig verarbeiten.


Den Teig in die Auflaufform geben und glatt streichen.


Backzeit ca. 17 Minuten bei ca. 180 °C im E-Herd (ca. 160 °C bei Umluft)


Gegen Ende der Backzeit mit einem kleinen Holzstäbchen prüfen, ob der Teig fertig gebacken ist. Brownies dürfen dabei ruhig ein wenig "saftig" sein...


Tipp: Sehr lecker mit etwas Vanille-Eis oder als schneller Mini-Kuchen zwischendurch.


PS: Dieses Rezept habe ich übrigens komplett selbst ausgetüfftelt!
(Kleine Variationen nicht ausgeschlossen... )

Dienstag, 13. September 2011

zentraler Netzwerkspeicher

Dieses Projekt ist aktuell noch nicht beendet und erfährt Erweiterungen, die ich an dieser Stelle zukünftig dokumentieren werde.
Die bisherigen Ergebnisse sind ermutigend und durchaus schon praktisch einsetzbar, weshalb ich mich für eine Veröffentlichung bereits zum jetzigen Zeitpunkt entschieden habe.


Da ich bisher ein ziemlicher Linux-Neuling bin, möchte ich meinem Bruder Benjamin sehr für seine geduldige Unterstützung bei der Umsetzung meiner Ideen danken!


Problem:



  • In einem homogenen Windows-Netzwerk sollen Daten (Dokumente, Filme, Musik) zentral zur Verfügung gestellt werden. Idealerweise ist ein Zugriff z.B. auf Filme direkt über den Netzwerkanschluss des Fernsehers möglich.

  • Eine vorhandene NDAS-Festplatte von ximeta war für diese Aufgabe weder von der Kapazität, noch von der Übertragungsleistung her ausreichend. Außerdem war die Treiber-Situation unter Windows 7 problematisch, da es regelmäßig zu Systemabstürzen kam.

  • Die Anbindung einer aktuellen externen USB 2 Festplatte am USB-Anschluss der FRITZ!Box Fon WLAN 7270 lag mit im Idealfall max. 2,5 MB/s ebenfalls unter den Anforderungen. Vorteil dieser Lösung war der eingebaute UPnP/DLNA-Server um Medien auf den Fernseher oder das Smartphone zu streamen.


Optionen:



  • Der erste Ansatz war, ein spezialisiertes Betriebssystem wie z.B. FreeNAS 8 auf FreeBSD Basis zu verwenden. Ursprünglich sollten hieran externe Festplatten im Windows NTFS Dateisystem angeschlossen werden. Seit der aktuellen Version 8 ist die direkte Unterstützung von NTFS nicht mehr vorgesehen, weshalb vorrangig andere Möglichkeiten geprüft wurden. Ein UPnp/DLNA-Server ist leider erst ab Version 8.1 geplant.
    Ein absoluter Pluspunkt ist die mächtige, aber trotzdem übersichtliche Konfiguration und Verwaltung per Web-Interface.

  • Ein aktuelles Linux mit grafischer Benutzeroberfläche (z.B. Ubuntu 11.04 "Natty Narwhal") bringt deutlich zu viele (für den geplanten Einsatzzweck unnötige) Pakete und Programme mit und ist nicht für Serverdienste optimiert. 

  • Die Verwendung von Ubuntu Server Edition bringt prinzipiell keine bemerkenswerten Vorteile gegenüber der Verwendung von Debian 6.


 aktuelle Situation:



  • Installation von Debian 6 mit Standard-Serverdiensten auf einem IBM ThinkCentre (Pentium 4 @ 2,8 GHz, 512 MB RAM, 750 GB HDD).

  • Als Dateisystem für die externen Festplatten wurde mir von meinem Bruder Benjamin btrfs ans Herz gelegt.

  • Der Zugriff auf die Partitionen erfolgt per SAMBA.

  • Die meisten Verwaltungsaufgaben sind relativ bequem per Webmin zu erledigen. Zusätzlich ist ein SSH-Server installiert.


[Fortsetzung folgt...]