Es gibt viele Gründe um sich mit virtuellen Maschinen (VM) zu beschäftigen und die meisten sind sogar wirklich gut!
Als erstes sollte man zwischen Emulatoren und Virtuellen Maschinen unterscheiden.
Emulatoren ###
VM bieten die Möglichkeit, Betriebssysteme und Programme in einer meist portablen Umgebung zu betreiben. Innerhalb des Host-Programms findet übrigens meist eine Emulation bestimmter Hardware-Elemente statt (z.B. Grafikkarten), da diese üblicherweise nicht direkt angesprochen werden können.
Anwendungsbeispiele für VM sind u.a. Tests von neuen Betriebssystemen (wer weiß denn schon vorher, welche Linux-Version die "passende" ist?), aber auch das Betreiben alter Betriebssysteme kann sinnvoll sein wenn bestimmte Programme oder Spiele nicht unter aktuellen Betriebssystemen funktionieren.
An dieser Stelle daher ein paar Tipps und Anmerkungen zum Thema Virtual Box.
Download der aktuellen Version unter https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads
Beim Erstellen einer neuen virtuellen Maschine kommt man unweigerlich an den Punkt, an dem die Frage nach einer Festplatte auftaucht.
Möchte man eine neue virtuelle Festplatte erzeugen, folgt bei VirtualBox ein Dialog um den Typ festzulegen. Neben dem eigenen Format VDI (VirtualBox Disk Image) gibt es noch eine handvoll weiterer Formate um ohne Konvertierung auch mit Virtualisierungssoftware anderer Hersteller direkt zusammen arbeiten zu können.
VMDK (Virtual Machine Disk, VMware)
VHD (Virtual Hard Disk, Microsoft)
HDD (Parallels Hard Disk, Parallels)
QED (QEMU enhanced disk, QEMU)
Bleiben wir bei der Art der Speicherung. Hier gilt es zu entscheiden, ob eine dynamisch wachsende Festplatte erzeugt werden soll, oder ob eine feste Größe voreingestellt wird.
Der Unterschied? Die "dynamisch allozierte" Festplattendatei kann bis zum voreingestellten Maximum "wachsen". Dabei wird immer nur soviel Platz auf der "echten" Festplatte belegt, wie tatsächlich benötigt wird. Achtung: Die Festplatte kann nur dynamisch wachsen, ein schrumpfen ist leider nicht möglich!
Unter Umständen kann es aber auch sinnvoll sein, eine feste Größe vorzugeben, die dann sofort auf der Host-Festplatte erzeugt wird. Die Performance der Schreib-Lese-Operationen in der virtuellen Maschine sollte höher sein, da direkt auf den Speicherplatz zugegriffen werden kann ohne die Festplattendatei dynamisch in der Größe anpassen zu müssen.
In den meisten Fällen ist man mit der dynamisch wachsenden Festplatte gut bedient, nachdem man den Dateinamen und die gewünschte Maximalgröße festgelegt hat ist man auch schon startklar.
Die Festplatte ist zu klein
http://blog.chriskankiewicz.com/post/142/increasing-the-size-of-a-virtual-hard-drive-in-virtualbox/
Das notwendige Programm wird automatisch mit installiert.
Bei so einer Aktion benötigt man natürlich Administrator-Rechte, daher die Windows-Taste drücken, "cmd" eintippen und der rechten Maustaste auf das im Windows-Startmenü aufgelistete "cmd.exe" klicken. Mit "cmd" ein Konsolenfenster öffnen und in das Hauptverzeichnis von VirtualBox wechseln.
cd "C:\Program Files\Oracle\VirtualBox"
VBoxManage modifyhd "D:\VMs\Windows 7 (Lena)\Windows 7 (Lena)-disk1.vdi" --resize 25600
VBoxManage modifyhd /path/to/guest.vdi --resize <size_in_mb>
Nach dem Neustart sieht alles erstmal unverändert aus. Das Betriebssystem hat zwar die magische Vergrößerung der Festplatte bemerkt, allerdings ist die System-Partition noch ###
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